Am Freitag, dem 20.01.12 findet der diesjährige Gemeindetag im Bürgerhaus statt. Beginn ist 19.00 Uhr. Für alle Bewohner des Dorfes gibt es ein kostenloses Essen. Die Kosten für das Essen trägt wie in jedem Jahr die Jagdgenossenschaft Zilshausen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister erfolgt ein Rückblick über das vergangene Jahr.
Gemeinde Zilshausen
Pater Behrla – 50. Wiederkehr der Priesterweihe
Hunsrückpfarreien Petershausen, Mörsdorf und Lieg feiern ihren ehemaligen Seelsorger
33 Jahre lang war Pater Franz Behrla auf dem Hunsrück im Auftrag Gottes tätig, bevor er in 2010 seinen wohlverdienten Ruhestand in Sankt Englmar im Bayerischen Wald antrat. Am Sonntag, 13. November 2010, feierte Pater Behrla mit seinen drei ehemaligen Pfarrgemeinden sein Goldenes Priesterjubiläum in Lieg. Nach der heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Goar, die der Jubilar mit seinen Mitbrüdern zelebrierte, ging es unter Begleitung der Musikvereine in die Hunsrückhalle. Dort war Kaffee und Kuchen gerichtet. Die Pfarrgemeinderäte der drei Pfarreien richteten dem Jubilar eine würdige Feier aus. Das unermüdliche Wirken von Pater Behrla wurde in Gruß- und Glückwunschworten von Landrat Schnur für den Kreis Cochem-Zell, von Heinz Kugel, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Treis-Karden sowie Robert Etges als Vertreter der Ortsbürgermeister der Gemeinden Mörsdorf, Lahr, Zilshausen und Lieg herausgestellt. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikvereine Lieg und Mörsdorf sowie der Mannerchor Lieg mit zünftigen Melodien. Pater Behrla stand die Freude im Gesicht geschrieben und war dankbar, dass man ihn im Hunsrück noch nicht vergessen hat. Er versprach, soweit es seine Gesundheit zulässt, sich ab und zu mal in seiner alten Heimat sehen zu lassen.
Foto: Werner Birkenheier
Kommunalreform: Heftiger Protest regt sich in Zilshausen
Bericht aus der Rhein-Zeitung vom 15.10.2011: Zilshausen – „Fairplay“, „Maulkorb nein danke“, „Bürgernähe“, „Wir wollen mitbestimmen“, „Wir sind das Volk“: Deutliche Worte gibt es derzeit in Zilshausen zu hören und zu sehen. An den Ortseingängen hängen Transparente, Schilder wurden aufgestellt. Die Menschen aus dem Hunsrückdorf protestieren damit gegen die Absicht der VG Treis-Karden, bereits kommende Woche eine Grundsatzentscheidung zur Gebiets- und Verwaltungsreform zu treffen. Vorgesehen ist, dass sich der VG-Rat am 19. Oktober dafür ausspricht, dass die VG Treis-Karden mit einer VG innerhalb des Kreises Cochem-Zell fusionieren soll und dass eine 1:1-Fusion angestrebt wird.
„Es kann doch nicht sein, dass jetzt schon Entscheidungen getroffen werden, bevor die Informationsveranstaltungen in den Dörfern waren. Das wollen wir verhindern“, so Kerstin Hiester aus Zilshausen. Und Karsten Holz vom Petershäuser Hof drückt aus, was viele denken: „Wir erwarten, dass das, was damals in Lieg versprochen wurde, nun auch eingehalten wird. Dazu gehört, dass erst die Bürger informiert werden, bevor der VG-Rat entscheidet.“
Rund 70 Zilshausener, also fast ein Viertel aller Einwohner, waren darum am Bürgerhaus zusammengekommen, um ihren Protest auszudrücken. Am Vorabend hatte es auf Initiative einiger Bürger ein Treffen gegeben, bei dem über die Kommunalreform diskutiert wurde. „Auch da waren mehr als 60 Zilshausener dabei. Und alle haben deutlich gemacht, dass wir alles versuchen wollen, damit am 19. Oktober noch keine Entscheidung fällt“, sagt Kerstin Hiester. Dies unterstützt auch Ivonne Horbert aus Zilshausen: „Wir wollen keine Entscheidung über unsere Köpfe hinweg.“ Auch in Lahr stehen solche Plakate, auf Zetteln an den Laternenpfählen und Bäumen werden die Lahrer zudem aufgefordert, zur VG-Ratssitzung nach Treis-Karden zu kommen. Das wollen auch die Zilshausener.
Die Proteste aus dem Hunsrück zeigen offenbar Wirkung. Nach Informationen unserer Zeitung gibt es Überlegungen in den Fraktionen, die Grundsatzentscheidung des VG-Rates für eine 1:1-Fusion der VG Treis-Karden mit Cochem oder Kaisersesch zu verschieben, um die Informationsveranstaltungen in den Regionen abzuwarten. Damit wäre auch der Anschluss einiger Gemeinden an die VG Kastellaun noch nicht vom Tisch. „Ich denke schon, dass die Mehrheit hier in Zilshausen nach Kastellaun will“, meint Kerstin Birkenheier. Und auch Karsten Holz, der Cochem-Zeller FDP-Kreischef ist, glaubt, dass der Trend im Dorf eher für Kastellaun spreche. „Mir wäre es schon wichtig, dass wir zukünftig zur VG Kastellaun gehören“, sagt ebenso Ivonne Horbert. Das wäre viel zukunftsträchtiger für Zilshausen, ist sie überzeugt. dj
Bericht des SV Zilshausen über die RWE-Aktion vor Ort
Um die Außenanlagen an unserem Vereinsheim noch besser nutzen zu können, wurde am 16.04.2011, durch die RWE-Aktion vor Ort, der Bau einer Grillhütte durchgeführt.
Die nötigen Vorarbeiten für diese Aktion wurden bereits im vergangenen Jahr in Eigeninitiative geleistet.
Viele freiwillige Helfer versammelten sich schon in den frühen Morgenstunden, um mit dem Bau der Grillhütte zu beginnen. Unterstützt wurden Sie dabei von einem Schreiner, der die nötige fachliche Kompetenz einbringen konnte. Auch für das leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt. So konnte man den Bau nachmittags erfolgreich mit Kaffee und Kuchen abschließen. Ein wirklich rundum gelungener Tag.
Ein Sandkasten für Kinder mit Sitzkreis neben der Grillhütte ist ebenfalls in Planung und der Bau wird in Kürze umgesetzt.
Beiliegende Fotos zeigen den Bau der Grillhütte und die fleißigen Helfer.
Durch den Bau der Grillhütte ergeben sich nun folgende Nutzungsmöglichkeiten:
- Wanderungen von Kindergarten und Grundschule mit anschließendem Grillen
- Zeltlager der Fußball-Jugendmannschaften
- Sommerfest der Turnkinder
- Ferienfreizeit
- Familien-,Sport- und Spielfeste
- Attraktiverer Fußballspielbetrieb der Senioren
- Vereinsfeste, Sportfest
Der SV Zilshausen bedankt sich herzlich für die Unterstützung der RWE-Aktion vor Ort und den freiwilligen Helfern, ohne die der Bau einer solchen Grillhütte nicht möglich gewesen wäre.
Ortseingang Zilshausen verschönert
Bereits im Mai haben die Bewohner Zilshausens mit einer großen Gemeinschaftsaktion eine 1300 Quadratmeter große Parkanlage am Ortseingang – von Kastellaun her kommend – neu gestaltet und bepflanzt. Die Helfer entfernten alte Sträucher, fuhren Mutterboden an und setzten Betonfundamente für ein beleuchtetes Ortsschild.
An einem weiteren Tag wurde in Windeseile Elektrokabel in den Boden verlegt, ein Gehweg zu einer Sitzgruppe gepflastert, ein Hochbeet sowie zahlreiche blühende Pflanzen in den Boden gebracht. „Unsere Vorstellung ist, dass hier künftig zu jeder Jahreszeit blühende Pflanzen unsere Besucher empfangen werden“, so Ortsbürgermeister Robert Etges. Die Chancen dafür stehen nach der engagierten Pflanzaktion sehr gut. (weiterlesen …)
Backesfest am 11./12.09.2010
Die Veranstaltung der Gemeinde wird alle 2 Jahre und bereits zum fünftenmale im und um den „Backes“ durchgeführt.
Sie wird von den einheimischen Besuchern und die aus den Nachbardörfern sehr gerne angenommen.
Es wurden wieder ca.200 frische Backesbrote am Samstag in drei Etappen gebacken und verkauft.
Neben Schmalzbrote und Eierschmeerbrote wird zusätzlich die im Backes frischgebackene Pizza, Zwiebelkuchen und Kuchen gerne gegessen.
Die Besucher interessieren sich auch vielfältig für das Innenleben des Backhauses. „Aus der guten alten Zeit“.
Das angebotene Volksliedersingen erfreute sich regen Zuspruchs.
Sonntagmittag bietet die Gemeinde das von früher bekannte Essen „Kappes on Erwes mit Kasseler“ als Menü an.
Auch die Backesjugend beteiligte sich rege an der Veranstaltung u.a. mit
Kinderschminken und Kinderspiele, Feuerwehrauto etc.





















